Der Zoo der Diaspora ist ein multimediales Porträt des Lebens in der Diaspora über mehrere Generationen hinweg.

  • Plakate (Auswahl)

    Assoziative Texte zu ausgewählten Begrifflichkeiten, die im Rahmen einer offenen Schreibwerkstatt mit junge Menschen entstanden sind. Die Texte wurden einer gemeinsamen Redaktion unterzogen und mit Bildern aus den Familiengeschichten aus der Diaspora ergänzt.

    Digitale Plakate (Ausschnitt)

    Vielschichtige Videoessays und Collagen, die Einblicke in die persönliche Lebenswelten von jungen Menschen gewähren. Alle Personen sind in der Diaspora geboren und aufgewachsen. Es geht neben ihren Prägungen und Familien und auch um ihre persönliche Identitätsentwicklung und die Werte, die sie als Nachkommen von migrantischen Familien in der Schweiz entwickeln.

    Fremdzeit (Ausschnitt)

    Hasan, der in Bern geboren ist, berichtet über die Migrationsgeschichte seines Grossvaters aus Adana, der 1966 als Autolackierer in der Schweiz angestellt wurde, anschliessend seine Familie hier gründete. Andere Jugendliche der Diaspora ergänzen Hasans Erzählung mit ihren eigenen Geschichten und der ihrer Eltern und Grosseltern.

    „Hinterm Schrank liegt Bauschtu“ (Ausschnitt)

    Die dreiunvierzigjährige Emel erzählt reflektierend über ihre Erfahrung als Kofferkind, also ein Kind, das in der Heimat von Verwandten aufgezogen wird, während die Eltern im Ausland arbeiten. Sie kommt als Zehnjährige gegen ihren Willen in die Schweiz, um hier bei ihren Eltern zu leben. In der Diaspora geht sie ihrer Familiengeschichte nach und setzt sich mit den kurdischen und alewitischen Traditionen ihrer Mutter auseinander. Sie macht sich auf eine Identitätssuche, um ihren Platz zwischen zwei Religionen und Kontinenten einzunehmen.